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Noch 160 Tage bis zur Frühkirmes und 267 Tage bis zur Kirmes
Nächster Termin: Seniorenkaffee (08.04.2020)

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Für Behr geht ein Wunsch in Erfüllung

Bild des Königspaares

Für ihn war es schon lange ein Traum gewesen, sie wollte eigentlich gar nicht Königin werden. Doch für dieses Jahr lässt sich Odilia Behr dann doch noch überreden und gibt einen guten Ratschlag: "Wenn der Mann sagt, er will König werden, sollten die Frauen 'ja' sagen. Die Königszeit ist wirklich sehr schön." Gierath. "Auf dem Straßenfest der Jüchener Straße 1995 bin ich angesprochen worden, in welchem Schützenverein ich denn wäre", erinnert sich Karlheinz Behr, "bis dahin habe ich nur die Spenrather Kirmes besucht."
2009 tritt der gebürtige Hochneukircher dem Grenadierzug I bei. Danach schließt es sich dem Jägerzug "Schöne Jonge" an, der in diesem Jahr auch sein 60-jähriges Bestehen feiert. "Die Schützentradition hat mir schon immer Spaß gemacht, unter Leuten zu sein und den Zusammenhalt des Dorfes zu spüren", berichtet der 64-jährige, der im übrigen Schützenfestsonntag seinen 65. Geburtstag feiert.
Von 1998 bis 2011 bekleidete er sogar den Posten des Vizepräsidenten. Ein paar Jahre später wurde er zum Vorsitzenden der Sterbenotgemeinschaft Gierath-Gubberath und seit vergangenem Jahr ist er sogar im Kirchenvorstand tätig. "Und ich bin passives Mitglied im Karnevalsvereín Gierath-Gubberath und im Tambourcorps Orken", erzählt er und geht sogar regelmäßig mit dem Kegelverein "Ackergrund '09" kegeln. "Er ist unser Vereinsmensch", fasst Gattin Odilia zusammen. Kennengelernt haben die beiden sich über Bekannte in Aachen.
"Wir haben uns gesucht und gefunden", versucht Karlheinz Behr romantisch einen Ansatz zu finden. "Naja gesucht haben wir uns nicht, du warst ja da", erwidert die gebürtige Aachenerin daraufhin spöttisch und lacht.
36 Jahren sind die beiden bereits ein Paar, im vergangenen Jahr feierten sie ihren 30. Hochzeitstag. "Wir haben am 11. November 2018 im Rathaus in Aachen geheiratet", so Odilia Behr. "Um 11 Uhr war leider schon besetzt, deswegen wurden wir schon um 10 Uhr getraut", lacht Karlheinz Behr. Und in diesem Jahr wohnen sie sogar auch schon seit bereits 30 Jahren zusammen in Gierath. Ein Königsjahr voller Jubiläen. "Ein ]ahr geprägt von vielen schönen Erlebnissen", sind sich beide einig, mit am schönsten war dabei sicherlich der Besuch im Kindergarten. Da durften die Kleinen Dorfeinwohner einfach mal nachfragen: Wie schwer ist denn eigentlich die Schützenkette und wie sehen denn die Kleider der Königin aus?
Seit Februar hat Odilia Behr bereits ihre Schützenkleider für die Königswürde in ihrem Schrank hängen. "Ich habe sie gesehen und direkt gekauft", erzählt sie und Ehemann Karlheinz ergänzt lachend: "Sie sucht aus und ich muss nicken." Sowohl um die Farbe als auch um den Schnitt machen die beiden aber ein großes Geheimnis.
"Sonntag kommt aber mein tollstes Kleid", verrät die Gieratherin augenzwinkernd. Und damit auch die Krone hält, hat sich Odilia Behr sogar die Haare wachsen lassen.
"Ich habe die Abschiedsrede auch schon fertig", berichtet Karlheinz Behr, der in diesem Jahr in den Ruhestand verabschiedet wurde. "Mit dem Kronprinzenpaar Erika Breuer und Markus Schroeder geben wir unsere Königswürde in gute Hände, da fällt es uns nicht ganz so schwer loszulassen", meinen beide. Und wenn der Traum von Karlheinz Behr am zu Ende geht? "Habe ich noch einen Weiteren", erzählt er, "ich will einmal quer durch Kanada reisen." Alina Gries

Bild von Karlheinz Behr


Bild vom Vorstand


Miteinander und Tradition

Liebe Schützenfamilie, liebe Gierather und Gubberather, sehr verehrte Gäste,
seit 1930 richtet unser Verein das Bürger- und Schützenfest in Gierath und Gubberath aus. Dieser Tradition fühlen wir uns unter dem Motto "Miteinander fördern - Lebensqualität schaffen - Tradition bewahren - Heimat pflegen" bis heute verpflichtet. Genau dieses Miteinander wurde in früherer Zeit als besonders wichtig empfunden.
Was ist das Miteinander in unserer Zeit noch wert? Brechen Traditionen ab? Was Generationen vor uns Geborgenheit, Halt, Sicherheit und Stetigkeit gegeben hat, scheint zu schwinden. Heute gibt es leider einige Menschen, die sich durch unser Fest eher gestört fühlen. Da wir uns für ein harmonisches Miteinander einsetzen, haben wir von unserer Seite aus einige Veranstaltungen gestrichen und verändert. Daneben nehmen wir Geld in die Hand, um durch technische Maßnahmen Störungen so gering wie möglich zu halten.
Das Schützenfest 2019 bildet den Höhepunkt der Regentschaft für unser Königspaar S.M. Karlheinz III. und seine Königin Odilia Behr. Sie haben ihr Königsjahr mit viel Engagement und Freude erleben dürfen. Sie werden viele ganz persönliche Erinnerungen und Begegnungen aus diesem jahr mitnehmen. Außerdem feiert der Königszug "Schöne Jonge" sein 60-jähriges Bestehen. Das Schützenfest möchten wir natürlich zusammen mit Ihnen allen feiern.
Danken möchte ich allen Bürgerinnen und Bürgern, die Verständnis für unser Fest aufbringen, mit uns feiern und durch den Schmuck ihrer Häuser und Straßen unserem Schützenfest einen würdigen Rahmen verleihen. Besonders froh bin ich, dass wir mit Markus Schroeder und Erika Breuer wieder ein Kronprinzenpaar präsentieren können, dass aus der Mitte unserer Dörfer kommt und schon ganz gespannt auf seine Krönung wartet. Ich wünsche uns allen ein harmonisches, sonniges, unbeschwertes und fröhliches Schützenfest 2019.
Bürgerschützenverein Gierath-Gubberath 1930 e.V.
Ralf Kriesemer
Präsident

Bild vom Präsidenten


Mitglied Warsönke

Gierath. Als nach dem 2. Weltkrieg 1949 das erste Schützenfest gefeiert wurde, war Hans-Werner Warsönke einer der Mitbegründer des Marinezuges Gubberath. Im Jahre 1959 wurde Warsönke zum ersten Schriftführer des Bürgerschützenvereins Gierath-Gubberath gewählt und begann damit seine Karriere im Vorstand des Vereins. Nach acht Jahren im Vorstand übernahm er das Amt des Vize-Präsidenten von seinem Vorgänger Josef Wassenberg und bekleidete beide Ämter bis 1968. Im Schützenjahr 1967/68 ernannte ihn S.M. Erich I. Hermann zu seinem Königsadjutanten. Nach dem Tod von Hermann Wollmer übernahm Warsönke 1975 zunächst kommissarisch die Funktion des Präsidenten. Nach dem Schützenfest 1976 wählte ihn die Generalversammlung zum Präsidenten. Nach 19 Jahren übergab er das Amt an seinen Nachfolger Franz-Josef Schmitz und wurde im Anschluss zum Ehrenpräsidenten ernannt. 1985 erhielt er in Anerkennung seiner Verdienste den großen Verdienstorden. 2015 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.