Schriftzug Bürgerschützenverein
Bild einiger Fahnen und Blumenhörner
Bild unserer Kanone
Bild der Vorreiter
Bild vom Klompenzug
Bild des Vereinswappens

Noch 160 Tage bis zur Frühkirmes und 267 Tage bis zur Kirmes
Nächster Termin: Seniorenkaffee (08.04.2020)

Viele Gründe zu feiern

Bild des Königspaares

Die Amtszeit des Königspaars Karlheinz und Odilia Behr fällt mit vielen runden Jahrestagen zusammen.

Dass Karlheinz und Odilia Behr ausgerechnet in diesem Jahr das Königspaar in Gierath-Gubberath geworden sind, hat gleich mehrere Gründe: Der Königszug Schöne Jonge feiert sein 60-jähriges Bestehen, das Königspaar feierte vergangenes Iahr seinen 30. Hochzeitstag. Außerdem wird Karlheinz Behr am Schützenfest-Sonntag 65 Jahre alt. Er zieht kurz vor dem Schützenfest eine positive Bilanz: "Bis jetzt ist alles sehr gut gelaufen. Es war ein ereignisreiches Iahr, in dem wir diverse Schützenfeste und Schützen mit runden Geburtstagen besucht haben, auf Diamantenen Hochzeiten waren, aber auch auf einigen Beerdigungen."
Karlheinz und Odilia Behr freuen sich jetzt auf die heiße Phase. Und ganz neu ist es für den König nicht, im Mittelpunkt zu stehen, schließlich war er 13 Iahre lang - von 1998 bis 2011 - Vizepräsident des Bürgerschützenvereins. Am meisten hat ihn während seiner Regentschaft der Besuch des Kindergartens in Gierath beeindruckt, weil die Kleinen sich über den Besuch des Königspaares so gefreut haben. Das Königspaar hat eine Tochter und zwei Söhne sowie drei Enkelkinder.
Der König wurde in Hochneukirch geboren, er wuchs in Spenrath auf. In der dortigen Klompengruppe sammelte er auch erste Schützenerfahrungen. Seine Frau Odilia lernte er "durch Zufall" in Aachen kennen und lieben, dort wohnte das Paar von 1985 bis 1989. Der König, der bis zum Eintritt in den Ruhestand Anfang letzten Iahres knapp 40 Iahre lang als kaufmännischer Angestellter ín einer Firma für Garten- und Landtechnik in Wevelinghoven gearbeitet hat, pendelte während dieser Zeit. 1989 zog die Familie dann in ihr Haus in Gierath. Dort, an der Jüchener Straße, wird auch die Residenz errichtet.
Neben dem Schützenwesen hat Karlheinz Behr als Rentner noch mehr Zeit für seinen. "Ich habe immer was zu tun", sagt der König. Zu den Ritualen gehört neben dem Schützenfest die jährliche Wanderung mit einem Freundeskreis. Die Königin stammt aus Aachen, ist 59 Jahre alt und die Familie liegt ihr am Herzen. Sie wird als gute Köchin sehr geschätzt. Sie fährt leidenschaftlich gern an die niederländische Küste, wo sie sich gut erholen kann. Aber bevor an Erholung zu denken ist, wird sie sich erstmal ins Kirmesgewühl stürzen. barni


Der Familientradition verpflichtet: Markus Schroeder folgt seinen beiden Brüdern als Kronprinz.

Der 1. Mai dieses Jahres war für Markus Schroeder ein ganz besonderer "Tag der Arbeit": Er wurde mit dem siebten Schuss Kronprinz des Bürgerschützenvereins Gierath-Gubberath. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, dass Schroeder eines Tages Schützenkönig werden würde, weil aus seiner Familie bereits etliche Schützenkönige hervorgegangen waren. Dazu zählen auch die Brüder Heinz-Gerd und Ludger, die ihn nach geglücktem Vogelschuss freudestrahlend ins Zelt getragen hatten. Glücklich sind auch die Eltern Fritz und Käthchen Schroeder, die vor Kurzem ihre Diamantene Hochzeit feierten.
An der Seite des 51-Jährigen ist Kronprinzessin Erika Breuer (47). Das Paar freut sich riesig auf das, was auf sie als Kronprinzenpaar und später Königspaar zukommt. Adjutant wird der Bruder des Königs Heinz-Gerd. Zusammen mit seiner Frau Brigitte wird er das Paar unterstützen. Kronprinzenzug ist die Artillerie.
Markus Schroeder gehört dem Bürgerschützenverein Gierath-Gubberath bereits seit 45 Jahren an, das heißt, er startete seine Schützenlaufbahn als Edelkrıabe. Er verdient sein Geld als Sales Manager. Seine Kronprinzessin Erika Breuer ist Hörakustikassistentin. Was dem Kronprinzen wichtig ist: "Ich habe den Vogel für den ganzen Zug abgeschossen." barni


Hans-Werner Warsönke ist seit 70 Jahren dabei, gründete den Marinezug mit. Der 92-Jährige ist seit 2015 Ehrenmitglied.

1949 wurde das erste Schützenfest nach dem Zweiten Weltkrieg gefeiert. Das ist jetzt also genau 70 Jahre her. Hans-Werner Warsönke war damals einer der Mitbegründer des Marinezuges Gubberath.
1959 begann er seine Karriere im Vorstand des Bürgerschützenvereins als 1. Schriftführer. Acht Jahre später übemahm Hans-Werner Warsönke das Amt des Vizepräsidenten - beide Ämter bekleidete der Jubilar bis zum Jahr 1968. 1967/68 war er Adjutant des damaligen Schützenkönigs Erich I. Hermann. Nach dem plötzlichen Tod von Hermann Wollmner übernahm Hans-Werner Warsönke 1975 kommissarisch die Funktion des Präsidenten. 1976 wurde er dann auf der Generalversammlung zum Präsidenten gewählt - dieses Amt sollte er 19 Jahre innehaben, zu seinem Nachfolger wurde Franz-Josef Schmitz ernannt.
Der Jubilar ist Träger des Großen Verdienstordens und seit 2015 Ehrenmitglied. Der 92-Jährige ist immer noch gelegentlich mit dem Rad unterwegs. Der Brunnenplatz war seine Idee und ist nach dem umtriebigen Aktivposten benannt worden. barni


Programm