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Noch 152 Tage bis zum Oktoberfest und 89 Tage bis zur Kirmes
Nächster Termin: Regiment auf Rädern (15.06.2019)

Der Präsident als König

Bild des Königspaares

Ralf Kriesemer ist auch ein schottischer "Laird".

Mit der Königswürde haben sich Ralf und Corinna Kriesemer einen langgehegten Traum erfüllt. Aber der König ist sicher, dass er nach der Abkrönung nicht in ein Loch fallen wird: "Wenn ich das große Königssilber abgenommen bekomme, erhalte ich das kleine Präsidenten-Silber."
Für ihn habe sich im vergangenen Jahr nicht viel verändert: "Der Präsident ist immer da, wo der König ist." Es ist übrigens eine Seltenheit, dass in Gierath-Gubberath ein Präsident Schützenkönig wird. Das war zuletzt 1952/53, also vor 65 Jahren der Fall, als der damalige Präsident Hermann Wollmer den Königsvogel abgeschossen hatte. Das Königspaar Kriesemer fühlte sich während seiner Regentschaft sehr gut unterstützt - als Königszug fungierten der Vorstand und die Regimentsführung, Vizepräsident Heinz-Gerd Schroeder übernahm Aufgaben von Ralf Kriesemer, der Vizepräsident wurde durch Ralf Eberle vertreten. Wenn Corinna und Ralf Kriesemer an besondere Momente im zurückliegenden Jahr denkt, sind da auch Ereignisse präsent, die mit dem Sommerbrauchtum in keinem Zusammenhang stehen: Das Paar hat vier Kinder, und Tochter Jeanette hatte 2017 mit erst 16 Jahren ein Einser-Abitur geschafft und studiert mittlerweile, erst 17 Jahre jung, in Münster Medizin. Sie war es auch, die ihrem Vater zu einem schottischen Lord machte: "Sie kaufte zum Erhalt der Highlands für mich eine rund 40 mal 40 Zentimeter große Fläche in Schottland, diese Investition brachte mir den Titel eines Lairds ein, eines schottischen Lords", freut sich der Kommunalbeamte Kriesemer, der mit seiner Familie seit rund zehn Jahren in Stessen lebt: "Ich fühle mich aber immer' noch als Gierather", erklärt der König, der das geeignete Baugrundstück dort allerdings nicht fand.
Doch noch einmal zurück zu den Highlands: Das Königspaar, das das Land der karierten Röcke und der Dudelsäcke über alles liebt, macht im September in Schottland Urlaub. Anschließend widmet sich Ralf Kriesemer wieder dem Präsidentenamt. "Das große Thema wird der Erhalt des Jugendheims in Gierath sein." Der Bürgerschützenverein setze sich für den Fortbestand dieser Einrichtung ein und könnte die Trägerschaft übernehmen. barni


Bild des Kronprinzenpaares

Ein Jahr voller Jubiläen

Mit Karlheinz Behr steht kein Unbekannter in den Startlöchern als nächster Schützenkönig von Gierath-Gubberath: Karlheinz Behr war 13 Iahre lang, und zwar von 1998 bis 2011 Vizepräsident des Bürgerschützenvereins. Am 1.Mai hatte er den Königsvogel mit dem 31. Schuss von der Stange geholt und war von seinen Zugkameraden vom Iägerzug "Schöne Jonge" ins Zelt getragen worden. Als Adjutantenpaar stehen ihm und seiner Königin Odilia Bernd und Marion Teppler zur Seite.
Alles hat seine Zeit - das gilt auch für die Königswürde: "Es hat jetzt einfach alles gepasst", sagt der Kronprinz und untermauert seine Aussage mit einigen Zahlen: "Mein Zug, aus dessen Reihen jetzt zum siebten Mal der Schützenkönig kommt, feiert 2019 sein 60-jähriges Iubiläum, ich werde im nächsten Jahr 65 Iahre alt, außerdem feiern meine Frau und ich unseren 30. Hochzeitstag."
Karlheinz Behr ist in Spenrath aufgewachsen. In Gierath wohnt das Ehrenmitglied des Bürgerschützenvereins seit 1989. Der Kaufmännische Angestellte, der als Zeitsoldat in Goch, Hamburg, München und auf Kreta stationiert gewesen ist, arbeitete, knapp 40 Jahre in Wevelinghoven. Seine ersten Schützenfesterfahrungen hatte er in der Spenrather Klompengruppe sammeln können. Seit 1997 gehört er dem Bürgerschützenverein Gierath-Gubberath an. barni


Ein besonderer Zug; Der Vorstand begleitete den König.

(barni) Kein Schützenkönig ohne Königszug. Als der Präsident des BSV, Ralf Kriesemer, sich dazu entschloss, während seiner Amtszeit auch die Königswürde zu übernehmen, stand schnell fest: Vorstand und Regimentsführung bilden den Königszug. Neben dem Engagement in eigenen Zügen und in der Vereinsführung scheute kein Mitglied die zusätzliche Arbeit, die durch das Königsjahr auf alle zukommen würde.
Die Freundschaften, die auch vorher bereits bestanden, wuchsen in diesem Königsjahr noch weiter zusammen, Frauen inklusive. Bei offiziellen Terminen ist der Königszug ebenso zahlreich vertreten wie bei privaten Ereignissen. So wundert es auch nicht, dass zum Geburtstag des Königs eine Überraschungsparty mit Planwagen auf dem Programm stand. An Erfahrung mit dem Königsspiel mangelt es dem Zug nicht: Mit Bernd Bachmann, Norbert Brünell, Ralf Eberle, Theo Held, Norbert Körfer, Dirk Pöhler, Haggy Schröder und Jürgen Siemons stehen acht ehemalige Majestäten dem amtierenden König zur Seite.


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